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Der Hauptwanderweg X7, auch Residenzenweg genannt, führt
von Arnsberg nach Düsseldorf-Gerresheim und hat
eine Gesamtlänge von 153 Kilometer. Den Wuppertaler
Raum durchläuft er auf einer Länge von ca. 37 Kilometern,
von der Wuppertalsperre bis nach Solingen-Gräfrath.
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Wegbeschreibung:
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Von der Bushaltestelle "Niedernfeld" in der Nähe
des Staudamms der Wuppertalsperre führt der Weg an der
hübschen Fachwerkhofschaft Lorenzhaus hinab zur Wupper
und überquert diese am Krebsöger Steg, eine von
insgesamt sechs Wupperquerungen dieses Wanderweges. Durch den ehemaligen
Bahnhaltepunkt Wilhelmstal der stillgelegten Wuppertalbahn
geht es durch ein Werksgelände in das Wilhelmstal. Hier
beginnt das untere Areal der sogenannten Wupperindustrie
,
eine Ansammlung von längst aufgegebenen Textil-, Metall- und
Papierfabriken, die sich bis Beyenburg hinzieht. Wilhelmstal
macht heute einen etwas verschlafenen Eindruck, dabei war die dortige
Papierfabrik
einer der Hauptgründe für den Bau der Wuppertalbahn.
Heute zeugt auf dem Gelände nicht mehr viel von dieser industriegeschichtlichen
Relevanz.
Dafür zeigt sich die Wupper hinter Wilhelmstal von
ihrer idyllischen Seite, auch weil der Fluß hier in seinem
engen Tal durch den Beginn des Aufstau durch die Staustufe Dahlhausen
ein sehr ruhiges Fließverhalten aufweist. Die hohe Brücke
der Wuppertalbahn wird unterquert und der Weg folgt nach
einem Bogen den Gleisen an der Staustufe vorbei. Die Staustufe dient
einem kleinen Wasserkraftwerk, das seit fast hundert Jahren Strom
erzeugt, damals für die Industrie an der Wupper, nun
mit Einspeisung in das Netz. Ein weiterer Fabrikgebäudekomplex,
die ehemalige Textilfabrik Hardt, Pocorny & Cie begleitet
den Weg auf der anderen Wupperseite bis zum Viadukt der Wuppertalbahn
über die Hardstraße, der ein Stück bis zum
ehemaligen Bahnhof Dahlhausen gefolgt wird.
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